Die Künstler

Anita Tauber,

Die gebürtige Wienerin studierte nach der Matura Sologesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt, sowie Schauspiel in der Open Acting Academy,Wien. Sie absolvierte die Meisterklasse bei Kammersängerin Ildikó Raimondi und ist seit 2010 bei Kammersängerin Prof. Renate Holm. Ihre berufliche Laufbahn führte über den deutschsprachigen Raum bis nach Japan. Auf der Bühne verkörperte sie bekannte Soubrettenrollen wie Adele, Mi, Pepi, Briefchristel, Fiametta, Hannerl, Barbarina, Papagena, Gretel uva. Weiters gibt sie zahlreiche Konzerte, unter anderem bei Festspielen, Festwochen und mit dem Wiener Schubertbund. Neben der Operette engagiert sie sich auch für den Erhalt des Wienerliedes.

Die Taubenwirtin.

Ágnes Jordanov,

Die Sopranistin Ágnes Jordanov stammt aus Ungarn. Ihr BA-Diplom machte sie bei István Andrejcsik an der Budapester Franz-Liszt-Musikakademie. Zurzeit arbeitet sie an ihrem Masterdiplom bei Prof. Gabriele Lechner an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 2015 zeichnete sie sich beim Gesangswettberb „Vera Kovac Vitkai“ in Novi Sad aus, wo sie den ersten Platz erhielt. .

Als Solo-Sopran war Frau Jordanov bereits in mehreren Oratorien zu hören. Ihre Tätigkeit als Sängerin hat sie bislang nach Budapest, Wien, Hamburg, Bremen, und Subotica geführt, wo sie unter der Leitung von Künstlern wie Jeffrey Tate, Isabella Karajan, Francois -Xavier Roth, Joshard Daus und Péter Erdei arbeiten durfte.

Ludmilla, der Wirtin getreue Köchin.

Sergio Tallo Torres,

Der Tenor Sergio Tallo Torres wurde 1981 in La Mancha in Spanien geboren. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Tontechniker in Madrid. Seit 2006 in Wien wohnhaft wurde ihm zu einer Ausbildung in klassischem Sologesang geraten. Unter der Betreuung von Kammersängerin Eliane Coelho begann er sein Gesangstudium als Tenor am Konservatorium Wien. 2013 schloss er mit einem BA im Sologesang ab und begann daraufhin mit Kammersängerin Elena Filipova sein Master-Studium, welches er im Juni 2015 mit Auszeichnung abschloss.

Sein Debut erfolgte 2010 als “Erster Geharnischter” (Zauberflöte) in Wien. Im Jahr darauf führte ihn eine Tournee nach Japan, wo er als  “Remendado” (Carmen) debütierte. In Wien kam die Rolle des “Rinuccio” (Gianni Schicchi) in sein Repertoire. 2013 kamen die Rolle des “Ferrando” (Così fan tutte) und des “Nemorino” (L’elisir d’amore) dazu. 2014 debütierte er als “Tamino” (Zauberflöte), “Conte di Libenskof” (Viaggio a Reims) und “Settimio” (Esule di Roma). Im Jahr 2015 durfte er in den Rollen “Edgardo” (Lucia di Lammermoor), “Don Carlo” (Don Carlo) und “Gennaro” (Lucrezia Borgia) debütieren. Das Jahr 2016 sah für ihn weitere Partien vor: “Alfredo” (La Traviata), “Cavaradossi” (Tosca), “Pinkerton” (Madama Butterfly), “Fernando” (La Favorita) und “Rodolfo” (La Bohème).

Angelo.

Andreas Egger,

Der Bariton Andreas Egger wuchs in Altenmarkt bei St.Gallen in der Steiermark auf. 2006 begann er mit seiner Gesangsausbildung bei der renommierten Gesangspädagogin Sigrid Rennert; 2008 gewann er den ersten Preis beim Landeswettbewerb Prima La Musica. Seit Herbst 2009 studiert Andreas Egger Konzertfach Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Prof. Anton Scharinger, seit dem Frühjahr 2014 widmet er sich schwerpunktmäßig dem Studienzweig Lied und Oratorium bei Prof. David Lutz.

Auf der Opernbühne konnte er u.a. im Ensemble der Oper Graz, bei den Seefestspielen Mörbisch, den Opernfestspielen St. Margarethen sowie der Salzburger Festspiele Erfahrung sammeln. Solistisch war er als Marktkommissar / "Die Damen auf dem Markt" (J.Offenbach), Colas / "Bastien und Bastienne", Amtsrat / "Die schwarze Frau" (Ad. Müller sen.), Vater / "Hänsel und Gretel" (Humperdinck), Aeneas / "Dido und Aeneas" (Purcell) und als Papageno / "Zauberflöte" (Mozart) auf der Bühne zu erleben. Andreas Egger verfügt weiters über ein breitgefächertes Lied- und Oratorien-Repertoire: zuletzt konnte er mit einer Interpretation der "Schönen Müllerin" von Franz Schubert im Stockschloß Trofaiach auf sich aufmerksam machen.

der Kämmerer.

Orsolya Hagen,

Die lyrische Sopranistin Orsolya Hagen wurde in Ungarn geboren. 2017 absolvierte sie ihre Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Kammersängerin Prof. Edith Lienbacher. Ihr erstes Operndebüt gab sie noch während des Studiums im Jahr 2013 beim Festspiel "Zemplényi" in Ungarn, wo sie die Rolle der Zerlina von Don Giovanni (W.A. Mozart) gesungen hat. 2017 hatte sie ihr Rollendebüt als Sophie in Massenet: Werther an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Beim Gesangswettbewerb "Feruccio Tagliavini" in Deutschlandsberg (2013), sowie beim Operettenwettbewerb "Nico Dostal" in Korneuburg (2016) wurde sie Finalistin. 2016 erhielt sie den Sonderpreis beim Gesangswettbewerb "Simandy József" in Szeged (Ungarn). Orsolya Hagen gibt seit Jahren auch zahlreiche Lieder und Arienabende. Seit 2015 engagiert sie sich regelmäßig bei der Organisation "Live Music Now" im Rahmen von Konzertauftritten in Wien.  

Fejerváry, ein junger ungarischer Magnat.

Enikő Jordanov,

In Arbeit.

Fekete, ein junger ungarischer Magnat.

Martin Rysanek,

Der Tenor Martin Rysanek wurde in Wien geboren und beschäftigt sich von Kindheit an mit Musik und Theater. Er ist regelmäßig Gast bei Operetten- und Opernproduktionen in und um Wien sowie organisatorisch in der Kirchenmusik tätig. Aktuelle Projekte des Tenors sind Die Taubenwirtin und Die Zauberflöte für Kinder.

Herr v. Eypeldau, ein Wiener Hofbeamter.

Kerem Sezen,

Der Bass Kerem Sezen wurde in Istanbul in eine Künstlerfamilie geboren. Bereits als Kind erhielt er Gesangs-, Flöten- und Klavierunterricht; später studierte er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien Flöte, Klavier, Chorleitung und Gesang.

Sezen leitet seit vielen Jahren Chöre und singt selbst als Basssolist. Er war Mitglied im Arnold-Schönberg-Chor, im Chor der Wiener Staatsoper und der Salzburger Festspiele sowie im Chor der Neuen Oper Wien. Als Solist singt Sezen Messen, Oratorien, Opern und auch Musicals. Werke wie Mendelssohns „Elias“ und „Walpurgisnacht“, Haydns Oratorien „Jahreszeiten“ und „Schöpfung“, Mozarts „Requiem“ und Orffs „Carmina Burana“ kennt er von jeder Seite: Er hat sie sowohl dirigiert als auch die Basssoli gesungen.
Als Kapellmeister der Wiener Sängerknaben ist er mit seinem Chor durch die ganze Welt gereist: Er hat Konzerttourneen in Europa, China, Dubai, Thailand, Malaysien, Japan, Korea, den USA, Australien und Neuseeland geleitet.

Kerem Sezen studiert mit den Sängerknaben die Messen in der Wiener Hofburgkapelle ein; dort musizieren die Knaben mit den Wiener Philharmonikern und dem Herrenchor der Wiener Staatsoper. Darüber hinaus bereitet er seinen Chor auf Ton- und Filmaufnahmen und die jährlichen Festkonzerte im Musikverein unter Pultstars wie Riccardo Muti, Helmuth Rilling, Adam Fischer vor. Besonders genossen hat er die Vorbereitung auf das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker unter Mariss Janssons am 1.1.2012.

Bei Konzerten der Wiener Sängerknaben im Wiener Musikverein dirigiert Sezen regelmäßig das Wiener Kammerorchester. Immer wieder gibt es Auftritte mit Solisten wie Laura Aitkin, Elina Garanca, Elisabeth Kulman oder Annely Peebo und gemeinsame Konzerte mit internationalen Chören, wie dem Australian Youth Choir, dem Malaysia Sabah Choir, dem estnischen Nationaljugendchor.

Sezen hält international als Gastdozent Kurse, wie auf der Universiti Malaysia Sabah oder dem Berkshire Choral Festival; er ist als Stimmbildner, Korrepetitor und Gastdirigent sehr gefragt.

Herr v. Hosnedl, ein Wiener Hofbeamter.

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© 2017 by Verein Freyhaus zur Förderung der Wiener Musikkultur.

Titelbilder von Clemens Maria Fuchs, graphische Überarbeitung der Plakate von Klemens Fischer Kommunikationsdesign.
 

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